Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Monster Mia

Originaltitel: Monster Mia
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Deutschland, Österreich, Spanien
Länge: 01:22:22 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton
Regie: Verena Fels
DarstellerInnen: Animation - Sprecher/innen D: Lilian Gartner (Mia), Verena Altenberger (Oscar), Silvia Schneider (Penelope), Susi Stach (Direktor Knoflpress), Michael Ostrowski (van Vlad), Philipp Hansa (Paprika), Nina Hartman (Prof Simsala), Armin Assinger (Schulbusfahrer)
Verleiher: Filmladen Filmverleih GmbH

Inhalt: In der quietschbunten, sehr ordentlichen Stadt Lilienthal gibt es seit 500 Jahren keine Monster mehr. Nur die Schülerin Mia glaubt, dass diese noch existieren. Nach einigen schulischen Schwierigkeiten muss sie an die düstere Finsterwald-Akademie wechseln. Es stellt sich heraus, dass das eine Schule für echte Monster ist, daher ist Mia gleich begeistert und fühlt sich dort pudelwohl. Nur Schuldirektor Van Vlad scheint etwas Finsteres im Schilde zu führen. Es liegt daher an Mia und ihren neuen Monster-Freund/innen, Van Vlad das Handwerk zu legen und für Frieden zu sorgen …

Alterskennzeichnung: Dem Thema des Films entsprechend gibt es einige gruselige Szenen, in denen sich etwa Körperteile selbständig machen. Auch unheimliche Figuren wie z.B. der Schuldirektor könnten für die Allerjüngsten zu stark ängstigend sein. Gegen Ende hin steigert sich die Spannung sogar noch, aber andererseits gibt es auch durchgängig lustige und daher ausreichend entlastende Momente („freigegeben ab 6 Jahren“).

Positivkennzeichnung: Gedreht nach der gleichnamigen Buch-Reihe stellt der Film eine witzige Umkehrung von Gewohntem dar: Die Monster haben Angst vor den Menschen. Es gibt z.B. die regelmäßig wiederkehrende Übung „Menschen-Alarm“ und die Monster erschrecken auch, als Mia mit einem Kostüm in „Zuckerlrosa“ in die Schule kommt. Lustige Details wie der Sarg-Sessel von Van Vlad, die Aufgaben am „Schreck-Tag“ oder auch Mias Ratte Quentin als tierischer Begleiter werden Kinder ansprechen. Es geht im Großen darum, zwei unterschiedliche Gesellschaften miteinander in Verbindung zu bringen, also um den Abbau von gegenseitigen Vorurteilen sowie um Inklusion. Im Persönlichen macht die Hauptfigur Mut, an sich selbst zu glauben und sich hinsichtlich ihrer eigenen Individualität nicht verbiegen zu lassen („empfehlenswert als Animationsfilm ab 8 Jahren“).

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